"Sei bereit in andere Welten vorzudringen."
die Herrin vom Mondsee und Erweckerin der Herzkräfte
und die Kinder der Neuen Zeit
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und mein feiner Lehrerbruder Lao-Tse
und mein feiner Lehrerbruder Lao-Tse
und die Hologramm Wächter
und die Hologramm Wächter

die Geschichte von den Findenden Joseph und Alfred

oder: wie zwei waschechte Japaner die Welt verändern (Schmunzel)

„Auf der Suche nach dem wahren Meister

 

Es lebte einst im alten Japan ein junger Mann, der verspürte den unbändigen Drang, das Bogenschießen zu erlernen. Er suchte seinen Meister und fand viele gute Lehrer, die ihn in die Kunst des Bogenschießens einführten. Der Schüler aber war nicht zufrieden; er wollte zu dem Meister der Meister. Auf seiner Suche geriet er eines Tages in ein kleines Dorf und fiel auf die Knie, denn er hatte seinen Meister gefunden: in den Bäumen und in den Hauswänden steckten überall Pfeile, genau im Zentrum des Kreises. Der Sucher lief zum Bürgermeister und fragte aufgeregt: „Sage mir, wo kann ich den Meister des Bogenschießens finden ?“ Der Bürgermeister blickte verdutzt auf den jungen Mann und antwortete: „Hier im ganzen Dorf kann kein Mensch Bogen schießen.“ Der junge Mann blickte erstaunt und fragte: „Aber seht doch – überall die Pfeile genau im Zentrum des Kreises !“ „Ach, das meinst du“, lachte der Bürgermeister, „wir haben hier im Dorf einen Narren, der schießt den ganzen Tag Pfeile ab und malt anschließend Kreise darum.“

 

(Eine weise Geschichte, gefunden von Dr. G. Irmey, Verfasser unbekannt)

 

aus Zwergensicht
deutsche Kultur

(1. Dezember 2013)

 

Meine Gefährtin Renate ist an mich herangetreten mit der Bitte: Ich möge ihr den Sinn dieser Geschichte – die sie in einem Büchlein gelesen hat – erklären.

Da kam Ich auf die Idee Dich – weiser Herzensbruder – zu fragen, welche Sichtweise Du dazu bereit bist anzubieten.

Bist Du bereit sie darzulegen ?

     Hast Du Gottes Handschuh übergestreift ?

 

Einen Moment, Ich verstärke ihn. …..

(Nach wenigen Sekunden verändert mein energetisches Feld sich „sichtlich“. Ich fühle mich nun nach oben und unten geerdet und verbunden.)

Möge mein Bruder Lao-Tse loslegen – ICH BIN bereit.

     Weisheit ist relativ, meine Kinder. Zwei verschiedene Kulturen erschaffen sieben verschiedene Weisheiten. Jede davon hat ihre Berechtigung.

     Also, aus welcher weisheitsvollen Sicht sollen wir nun diese Geschichte betrachten ?

 

Wie wäre es aus der Sicht der deutschen Kultur unserer Gegenwart ?

     Darf übrigens auch eine österreichische Sicht sein, nicht wahr ?!

 

     Darf es auch eine sirianische Sichtweise sein ?

     Nein, war ein kleiner Scherz am Rande …… (Schmunzel)

 

     Also, mitteleuropäische Sichtweise:

     Es ist die Geschichte von den beiden Japanern Joseph und Alfred – oder auch von deren weiblichen Pendants Reni und Brunhilde.

     (Ihr seht schon, das Geschlecht und die Kultur spielen kaum eine Rolle. …..)

     Es ist die Geschichte von zwei Suchenden, die sich letztendlich finden – und Freunde werden.

     Der Eine – Joseph – sucht das Leben durch den Tod (Perfektion, Selbstdisziplin, Selbstverleugnung; nachträgliche Interpretation Karlheinz).

     Der Andere – Alfred – sucht den Tod durch das Leben (das Gegebene nicht in Frage stellen, sich dem Augenblicklichen hingeben, Liebe zu sich selbst und seiner Umgebung; nachträgliche Interpretation Karlheinz).

     Und beide gemeinsam suchen sie ihre Göttlichkeit – und finden sie auch. Denn es ist die Geschichte durch die Reise Eurer Inkarnationen.

 

Ja was macht denn der Alfred da ..... ?
Ja was macht denn der Alfred da ..... ?

     Beide kennen sich aus früheren Leben (immer!!!) und haben auch in diesem Leben vereinbart sich zu begegnen.

     Joseph war früher ein kompromissloser Narr, der seinen Herrn – König Alfred – tief beeindruckte. Alfred bewunderte ihn, und war dankbar, dass er in seinen Einschränkungen als König so einen wundervollen Ratgeber hatte, der ihm gegen die Etikette seiner Zeit völlig andere Sichtweisen darbot. Davon profitierte das Seelenleben Alfreds und auch sehr das Volk unter der Herrschaft seines Monarchen und dessen Ratgeber.

     JETZT – in einem späteren Leben – begegneten sich die Zwei wieder:

     Joseph lässt sich von den Worten des Bürgermeisters nicht ins Boxhorn jagen. Er sucht den Narren und beobachtet ihn einige Tage, ohne mit ihm zu sprechen. Überzeugt, dass ihn hierher seine geistige Führung geschickt hat um von einem „Meister“ zu lernen.

     Zugegeben: Alfred wirkte etwas wirr – in seiner steifen Lederhose und seinen dünnen Beinchen.

     Und noch wirrer schien sein Treiben zu sein. Alfred ging stets auf dieselbe Art und Weise vor. Er marschierte fröhlich durch das Dorf oder die Dorfgegend. Plötzlich blieb er stehen, nahm seinen kindlichen Bogen, spannte eine Sehne (ein Geschenk des Dorflehrers, dessen Freund der Metzger war, von dem er das Material für die Sehne bekam – nur der Ordnung halber sei dies erwähnt), legte einen seiner krummen Pfeile ein und schoss ihn gegen den Himmel.

     Sowohl Alfred, als auch Joseph, verfolgten den Flug des schlenkernden Pfeiles, bis dieser wieder den Erdboden erreichte. Manchmal gefährlich nahe eines Lebewesens. Doch alle im Dorf schienen Vertrauen zu haben, dass ihnen nichts geschehen könne durch Alfreds Treiben.

     Nachdem der Pfeil also den Weg zurück zur Erde gefunden hat, geht Alfred jedes Mal liebevoll her streichelt seinen Bogen, nickt ihm dankbar zu, entspannt ihn mit einem hingebungsvollen Lächeln. Sodann schreitet er singend (es ist ein Loblied an die Weisheit der Götter in ihm) zu der Stelle, in die der Pfeil einschlug. Ist es auf erdigem Boden nimmt er aus einem seiner kleinen Beutel Asche und streut einen Mittelpunkt und zwei Kreise um diesen Mittelpunkt herum. Ist es auf Holz oder gut haftendem Untergrund, so nimmt er eine klebrige Paste aus einem seiner Säcke und macht damit das Selbe.

     Je nach Möglichkeit reinigt Alfred dann seine Hände und umringt liebevoll Kreise und Pfeil.

 

Alfreds Werkzeug
Alfreds Werkzeug

     Nach einigen Tagen dieses zeitweiligen Treibens setzt sich Joseph in solch einem Augenblick Alfred direkt gegenüber und beobachtet die Gesichtsregungen des Narren.        Überrascht erblickt er vollkommene Entspannung im Gesicht von Alfred. Hat er etwas dümmliche Züge, oder auch schelmische Freude im Gesicht seines Studienobjektes erwartet, so strahlt ihm nun – so direkt in sein Herz dringend – ein wohltuendes, freies, inneres Lächeln – umrahmt von blauen Augen und blondem Haar – entgegen.

     Alfred blickt ihn mit warmen Blick an und fragt: „Möchtest Du es auch versuchen, mein Freund ?“

     Joseph versucht einige Minuten lang zu ergründen was er denn versuchen solle. Aber er hält es nicht für eine leere Phrase des Narren, spürt er doch eine außergewöhnlich heilende Kraft in der Schwingung dieser gesprochenen Worte. Und er merkt, wie der Blick und die Gegenwart des Augenblickes einen Zauber über ihn ausschütten.

     Und Tränen der Freude kullern über seine Wangen. Er hat einen wahren Meister gefunden. Einen Meister der Bogenkunst …….

 

     Joseph ließ sich über Monate von seinem Meister unterrichten – und kehrte tief bereichert als Meisterschütze in seine alte Heimat zurück.

 

(Schluck.)

 

Und, ….. Du bist Dir sicher, dass diese Geschichte auch in Deutschland stattfinden könnte, großer Lao-Tse ?

     Könnte sie !

 

Und wann könnte sie stattfinden ?

     JETZT !

     Immer im JETZT.

 

Aber …..,

wie konnte Joseph durch diese Begegnung mit Alfred ein Meisterschütze werden ?

     Es ist immer die Hingabe an die Liebe, die verändert, Karlheinz.

     Es ist gar nicht wichtig, was Du tust, sondern wie Du es tust.

 

Aber wie kann Ich nachvollziehen, was da in dieser Geschichte vor sich gegangen ist ? Wie kann Ich diese Geschichte begreifen ? Wie konnte Joseph durch seinen „Lehrer“ Alfred ein Meisterschütze werden ?

     Aus Liebe zu Deinen Lesern bitte Ich Dich nun: begib Dein Sein in den KristallRaum. Verbinde Dich mit Alfred. Werde zu ihm ! Voll und ganz ! Und dann handle – UND LERNE – wie er.

 

(Eine gewisse Nervosität überkommt mich nun. Ich muss mich aus dem Feld Lao-Tses lösen um frei in den KristallRaum einzutauchen, bin mir nicht sicher wie stark Ich in die Figur Alfred eintauchen kann. Ich stehe von meinem Schreibplatz auf und gehe im Zimmer auf und ab. Werde Ich das Geheimnis Alfreds ergründen können ? So wie es scheinbar Joseph ergründen konnte ?

Sehr müde geworden, lege Ich mich wieder in das Bett. Ohne vorerst in den KristallRaum zu gehen. Ich werde dann in einigen Stunden – so um Sieben herum – dies nachholen und zu Alfred werden. Mal sehen …..)

 

(Einige Stunden später)

Rucksack packen und abgeben, Metatron-Netze aktivieren, Violette Flamme voll auffahren – dann rein in den Hilarion-Kristall-SchulRaum.

„Gottes Handschuh nicht vergessen !“, ertönen die Worte Lao-Tses sofort IN MIR.

Ich sitze nun in der dämmrigen Schummrigkeit meines KristallRaumes, nur erhellt vom Schein des Lagerfeuers. Die Scheite prasseln und knistern. Ich gehe zurück in die Zeit Alfreds und Josephs, versuche zu Alfred zu werden.

Als erstes regt sich der Keim eines inneren Lächelns IN MIR. Und die steife Lederhose schneidet in meinem Schritt. Aber es scheint mich irgendwie nicht richtig zu stören.

Ich werde nun gestaltmäßig zu Alfred, spüre, wie er sich spürt. Einen Moment. …… ooh, das Atmen wird freier; Selbstbewusst-Sein erwacht viel stärker. Ich Bin nun mit allen Sinnen in meinem (Alfreds) Körper anwesend. Ich Bin sehr, sehr wach – eine Art natürliche Konzentration. Ich spüre den Wind über meine Haut streicheln – küsse ihn innerlich dafür. Ich spüre meine nackten Füße – liebevoll mit der Mutter verbunden über Feld und Weg streicheln. Ununterbrochen strömt ein Strom der Liebkosung aus ihr zu mir empor. So etwas wie Hunger kenne Ich kaum. Alfreds Gesicht wendet sich aus seinem Inneren zu mir empor und begrüßt mich in sich. „Lass mehr los, damit Du besser in mich eintauchen kannst“, sagt eine helle, klare, kindliche Stimme. Ich versuche es ……

Ich hebe nun meinen Kopf, schaue in den Himmel, spüre meine Sehnsucht Teil von ihm zu Sein. Neben mir geht Joseph, mit einem Lächeln auf den Lippen, und versucht sich ebenfalls frei zu machen. Er hat seine Bogensachen mit dabei, schreitet selbstbewusst und edel neben meinen liebevoll schlurfenden Schritten.

Da ! Yegwussehf, meine Deva-Freundin erscheint in den Himmelsgewölben. Mein Herz hüpft vor Freude. Joseph merkt es und fragt ehrfürchtig: „Ist sie da ?“

Ich nicke nur, streichle seine Wange. Eine kurze, liebliche Erinnerung aus der Zeit, als er mein königlicher Berater war keimt auf und stärkt mein inneres Lächeln. Ich wende mich nun mit all meinem Bewusst-Sein der sich weit am Himmel erstreckenden Deva zu. Sie lächelt und nickt mir zu.

Ich spüre ihre Frage IN MIR: „Wollen wir wieder ein bisschen Liebe in die Herzen der Dorfmenschen schicken ?“

Sie spürt meine Antwort IN SICH: „Könnten wir etwas anderes wollen, als den Menschen die Liebe nahe zu bringen ?“

Noch einmal ein kurzer Blick in Josephs Augen. Unsere Energien werden eins. Wie in einem heiligen Ritual eines Paarlaufes durchlaufen wir folgende Abläufe: Bogen an unsere Herzen drücken, ihn segnen, ihn Teil von uns werden lassen. Es ist, als ob er energetisiert würde. In voller Hingabe und hochbewusster Konzentration – begleitet von Dankbarkeitsgefühlen, und einem unglaublich intensiven Gefühl des im Hier und Jetzt Seins – spannen wir Bruder Sehne. Noch einmal ein kurzer Blickaustausch mit den glücklichen Augen von Joseph, dann werden unsere Pfeile eingelegt. Meiner einfach und etwas krumm, seiner perfekt ausgewogen und sinnvoll durchgestylt. Die große Deva lächelt uns wieder zu und entfacht damit unser inneres Lächeln verstärkt. Dann entblößt unsere Freundin Yegwussehf ein strahlend goldenes Herz IN SICH.

Von einer Welle göttlicher Kraft und Liebe berührt heben wir unsere Bögen, spannen sie durch, Millimeter für Millimeter, voller Bewusst-Sein unseres Tuns. Ich gebe einen Tropfen meines geistigen Herzblutes auf die Spitze meines himmelwärts gerichteten Pfeiles.

Nun beginnen wir beide von innen heraus zu strahlen und wir wissen wann der Augenblick im Hier und Jetzt gekommen ist um die Umklammerung unserer Finger frei zu geben.

Die Sehne schiebt meinen Pfeil in brüderlicher Beschleunigung (?) in die Luftmassen über uns hinein, auf das goldene Herz der Deva zu. Sekundenbruchteile später jagt Josephs Pfeil mörderisch schnell – und mit stumpfer Spitze – seinem Bruderpfeil hinterher, holt ihn ein, und es ist, als ob die nächste Stufe einer Rakete zum goldenen Herzen gezündet wird. Die stumpfe Spitze trifft auf meinen Pfeil, schiebt in – das Schwanken stabilisierend – mit unbändiger Kraft dem Herzen zu. (Es ist wie in alten Zeiten: Ich, König Alfred, setze etwas Wohlwollendes in Bewegung und Joseph, Narr und königlicher Berater, leitet die ganze Angelegenheit in die richtige Richtung – zum Wohle Aller.) Sternenstaub löst sich aus dem „liebkosten“ Herzen und regnet sanft auf das Dorf und die Umgebung nieder. Es ist wie eine Dusche der Liebe, als uns der Sternenstaub Yegwussehfs durchrieselt. In diesen Augenblicken sind wir Alle EINS. Wir Zwei, die Deva, die Dorfbewohner und alle Lebewesen im Umkreis des Dorfes. Ehrgeiz, Zank und Missgunst finden an diesen Tagen keinen Boden auf dem sie keimen können.

Joseph und Ich wandern nun mit mächtig innerem Lächeln unseren vorausgeflogenen Pfeilen zu. In unseren Bewusst-Seinen wird ein Schritt zu Tausenden. Und die Tausenden werden zu Einem. Und wir erreichen in einem Augenblick unser Ziel. Und in einem Augenblick hehrer Gemeinsamkeit malen wir goldene Kreise um die heiligen Pfeilbrüder, die da einträchtig ineinander verflochten sich mit der Mutter verbanden. Zum höchsten Wohle Aller ……

 

Tief befriedigt verabschiede Ich mich von Alfred, Joseph, der Deva und dem KristallRaum. Sofort kommt mir wieder Lao-Tses Spruch in den Sinn:

 

Darum der Weise: Er spielt das Spiel,

und sei es noch so einfältig und dumm.

Er kennt den Einsatz, er kennt den Gewinn.

Für ihn gibt es nur das Eine –

es ist die Alle-Substanz in dem Viel.

 

Abschlussworte von Lao-Tse:

     Und so stellte sich heraus, dass der Narr gar nicht so ein Narr war, wie der Bürgermeister dachte.

     Aber alle Dorfbewohner haben Alfred geliebt. Auch wenn sie nicht wussten was Alfred tat – ihre Herzen haben es gespürt.

     Also – ihr Lichtarbeiter – haltet durch und verschießt weiterhin Eure Narrenpfeile, auf dass sie auf Euch zurückfallen mögen – jeden Augenblick lang ……..

     Seid unendlich geliebt für Eure Narrenspiele in dieser Welt, die in einem einzigen Augenblick erschaffen wurde …….